Charles Messier  
     
 

Französischer Astronom, der zwischen 1758 und 1784 einen Katalog nebelartig erscheinender Himmelsobjekte zusammen stellte. Messier suchte Kometen und katalogisierte deshalb Objekte des Fixsternhimmels, um Verwechslungen auszuschließen.  Der so genannte Messier-Katalog enthält Galaxien, Kugelsternhaufen, offene Sternhaufen, Gasnebel, planetarische Nebel und einen Supernovaüberrest. Die Katalognummern verwendet man auch heute noch, um die von ihm erfassten Objekte zu kennzeichnen.

Als Messier 1758 einen Kometen verfolgte, entdeckte er den Krebsnebel im Stier. Insgesamt entdeckte Messier 21 Kometen. Er benutzte viele verschiedene Teleskope
für seine Beobachtungen, meisten verwendete er kleine, einfache Refraktoren mit einer Öffnung von 2,5 bis 3,5 Zoll. Die ersten 100 Objekte wurden 1801 von Bode in Berlin veröffentlicht.

Messier
 
     
 
   
 
  Erklärungen zu den Angaben unter jedem Messier-Objekt:  
 
1. Zeile Messier Nummer Nummer im New General Catalogue Sternbild
2. Zeile Helligkeit Durchmesser Kategorie: Typ
3. Zeile   Entfernung in Lichtjahre Name
 
 
Kategorien der Messier-Objekte N Nebel (Gasnebel)
  O offener Sternhaufen
  PN planetarischer Nebel
  K Kugelsternhaufen
  G Galaxien
Die Erklärungen zum jeweiligen Typ unter Erklärungen
 
  letztes Update 9/14